
Birding ist längst mehr als ein Nischentrend: Immer mehr Menschen – gerade auch Jüngere – entdecken die Vogelwelt direkt vor der eigenen Haustür. In Parks, Hinterhöfen und auf Balkonen wird gelauscht, beobachtet und gerätselt: Ist das eine Amsel, ein Stieglitz oder sogar ein Pirol?
Doch manchmal lohnt sich der Blick auf den Vogel, den wir längst zu kennen glauben: den Spatz.
Antonia Coenen und Philipp Juranek widmen sich an diesem Nachmittag einem der charmantesten und unterschätztesten Stadtbewohner überhaupt. Warum fühlen sich Spatzen ausgerechnet in unserer Nähe so wohl? Wie leben die kleinen Sperlinge mitten im Großstadttrubel – und warum verschwinden sie trotzdem vielerorts? Seit Jahrhunderten begleiten sie uns Menschen durch Städte, Geschichten, Kunst und Alltag.
Gemeinsam gehen wir auf Spurensuche: Wie sozial sind Spatzen wirklich? Was brauchen sie zum Überleben in der Stadt? Und was können wir tun, damit ihr fröhliches Zwitschern bleibt?
Zum Auftakt machen wir eine kurze Entdeckungstour rund um die Bibliothek und beobachten die Spatzen direkt vor Ort. Anschließend geht es zurück in den gemütlichen Innenhof zu einer Lesung aus „Vogel entdeckt – Herz verloren“ und einem offenen Gespräch.
